Wir haben Power-Liker Stefan Lehmann interviewt. Hier lesen Sie seine Antworten auf unsere Fragen.
Das Interview mit Power User Stefan Lehmann zum Like-Button
Stefan Lehmann ist 33 Jahre alt und arbeitet aktuell hauptberuflich als Projektleiter bei einem Outplacementanbieter im Bereich Gruppenoutplacement in Düsseldorf. Hier betreut er seit nunmehr 3 Jahren Kunden aus unterschiedlichen Branchen (Finanzdienstleistungen, Automotive, Telekommunikation). Nebenberuflich betreibt er ein Beratungsbüro in Witten. Die Firma eSL Consulting beschäftigt sich mit der Beratung von KMU’s und Existenzgründern zu Fragen der Gründung, IT sowie Social Media. Herr Lehmann ist unverheiratet und hat auch keine eigenen Kinder.
Wieso glauben Sie sind Like-Buttons populär?
Weil sie den Usern die Möglichkeit geben zu interagieren und auszudrücken, was ihnen besonders gut gefällt. Außerdem ist es eine simple Lösung um interessante Links zu verteilen. Der benutzte Ansatz lediglich einen Like-Button und keine Dislikefunktion anzubieten lässt darauf schließen das dieses Feature grundsätzlich nur positiv verwendet werden soll.
Wieso nutzen Sie den Yiid.it-Like Button als Browser Extension auch wenn auf der Seite ein Facebook-Like Button eingebaut ist?
Weil ich gerne auch anzeigen möchte, wenn mir etwas nicht gefällt und ich darüber hinaus bessere Möglichkeiten habe zu sehen wer meiner Meinung ist oder anderer, um so in spannende Diskussionen mit neuen Menschen einzutreten, die auch nicht in meinem Netzwerk sein müssen, dennoch aber meine Meinung kennen.
Was meinen Sie wo kommen die Likes am effektivsten an? In Facebook, Twitter, LinkedIn oder GoogleBuzz? Wieso?
Eindeutig bei Facebook, da diese Plattform eine immense Reichweite hat und mehr Inhalt transportiert als es bspw. Twitter oder GoogleBuzz tun.
Wie haben Sie kommuniziert vor April 2010 (als es noch keinen Like-Button gab)?
Direkte Kommunikation sowie Kommentare zu interessanten Beiträgen sowie ein Sharen der interessanten Informationen.


Verlagert sich die Diskussion also von der Quelle weg hin zum einzelnen Konsumenten? Irgendwie schade, weil dann ja sowohl dem Autor als auch anderen Konsumenten einiges an Austausch entgeht.
Ich glaube nicht, dass das eine das andere ausschließt. Es kann wie hier in diesem Blog an der Quelle diskutiert werden, aber eben auch in Facebook, Twitter, GoogleBuzz und LinkedIn. Viele potentielle Leser oder Kunden sind dort anzutreffen und können so zur Quelle geführt werden. Trifft diese Antwort Ihre Frage?